Logo des Vereins Straßenhunde in Not. Im Hintergrund karge Landschaft, rechts unten im Vordergrund ein Weg. Links kleine Hundesilhouette. Rechts ein großer Hundekopf frontal, leicht geneigt.

Straßenhunde in Not - unser zweiter Einsatz: Serbien

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Im November 2009 erhielten wir von zwei engagierten jungen Frauen eine E-Mail, in der sie uns auf katastrophale Zustände in einem ehemaligen Tier-Tötungslager in Serbien hinwiesen und um Rat und Tat baten.

Nach Sichtung des Materials, ausgiebiger Korrespondenz und einem persönlichen Treffen mit beiden jungen Frauen, entschlossen wir uns, mit ihnen nach Serbien, in die Stadt Smederevo zu fahren, um uns einen Überblick über die Situation im Lager zu verschaffen und eine erste Hilfe zu leisten.

In einem ersten Schritt hatten wir Ende November auf unserer Web-Site eine erste Info über das Tierlager mit Bildmaterial veröffentlicht. Durch die im Internet vorab veröffentlichten Bilder, die den katastrophalen Zustand vor Ort dokumentierten, kam es zu einer Anzeige gegen die für das Lager Verantwortlichen. In Folge war nun alles im Lager, was zwei Beine hatte, in heller Aufregung.

Wir waren gespannt: Was würde uns vor Ort erwarten? Wie ist die Situation der Hunde? Gibt es eine offizielle Leitung des Lagers? Wie werden wir empfangen?

Früh morgens, 6 Uhr, starteten wir randvoll bepackt und kamen nachts gegen 22 Uhr in Smederevo an. Morgen früh sollte ich zum ersten Mal das Lager betreten …

Der erste Tag im Lager

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Als ich morgens zum ersten Mal ins Lager kam, waren bereits einige Personen auf dem Gelände. Sie liefen hektisch umher, taten sehr wichtig und machten dabei Notizen.

Mein erster Eindruck, den ich von den Fotos hatte, bestätigte sich nun: Trostlos, stumpf und ohne Freude, hoffnungslos.

Ständig hört man wildes Gebell, die Hunde toben und jaulen sobald das Gehege betreten wird. Dann ist Fütterung angesagt - "so Gott will".

Plötzlich gehen Hunde aufeinander los. Es wurde sofort eingegriffen. Zumindest in den Tagen, in denen wir vor Ort waren. Ständig beschleicht einen das Gefühl unter Hochspannung zu stehen, jeden Moment kann eine Gewalt-Bombe explodieren. Unsere Befürchtung: Die Situation kippt und das Rudel geht auf einen Hund ein und beißt ihn tot.

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Als die Hunde allerdings regelmäßig und ausgiebig gefüttert wurden, beruhigten sich die Hunde von Tag zu Tag zunehmend.

Plötzlich kam P und erzählte mir, ein Mann mit einem Karton im Kofferraum sei vorgefahren. Im Karton: vier Welpen - doch wohin mit dem zerbrechlichen Gut?

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Die Lagerleiterin meinte, sie könne die Kleinen wegen Platzmangels nicht aufnehmen. Ohne lange zu zögern, nahm ich den Karton an mich und stellte ihn in unser Auto. Von den anderen kam Kritik, ich solle die Hunde nicht so rasch in Obhut nehmen - man müsse vorher gut abklären, wohin die Hunde zu bringen seien. Ich versuchte sie zu beruhigen und meinte, ich fände eine Lösung. Die Kritik sollte mich aber während meines Aufenthalts stets begleiten …

Die Kleinen schauten erst ganz ängstlich. In eine dicke Decke eingehüllt, schliefen sie dann ruhig und selig ein.

Wir waren erstaunt, dass es im Moment relativ wenig Hunde im Lager gab. Wir hatten mit gut 70 Hunden gerechnet - vor Ort jedoch "lediglich" 40 vorgefunden.

Das Lager besteht aus einem riesengroßen eingezäunten Areal. Am Eingang Pforte und Büros. Rechts und links etwas Grünfläche und nach gut 100 Metern eine riesige Halle, in der Baufahrzeuge und LKWs standen - ein Bauhof. Hier hielten sich die kleineren und schwächeren Hunde auf.

Der Weg vor der Halle war eine einzige, riesengroße Wasser- und Dreckpfütze.

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Rechts von der Lagerhalle war das Hundegehege mit ca. 20 provisorisch zusammengeschweißten, zugigen und brüchigen Boxen. In einigen der Boxen lagen tote Ratten.

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

In einem Container fanden wir einen tot gebissenen Hund mit einer großen offenen Wunde am Hals - verdeckt von einer Plane.

Rangeleien und Beißereien standen auf der Tagesordnung - und forderten ihren Preis.

Ständig mussten wir zwischen die Hunde gehen, sie trennen oder aus den Gehegen nehmen.

Wir erfuhren, dass einmal am Tag für zwei Stunden jemand in Lager kommt um die Hunde zu füttern. Die Hunde sind die restlichen 22 Stunden sich selbst überlassen …

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Die Stunden, die wir im Lager waren empfanden wir durch die ständigen Rangeleien und Beißereien der Hunde, als sehr anstrengend.

Als ich mich so umsah, sah ich jenseits des Zaunes Hundeknochen liegen. Ein für mich grausiger Anblick ...

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Ein Mann nahm mich zur Seite und zeigte mir die Stelle, an der die Hunde - zu der Zeit, als das Lager noch ein Tötungslager war - durch eine Giftinjektion gestötet worden sein sollen. Er erzählte mir, dass die für die Tötung eines Hundes vorgesehene Injektionsmenge, auf mehrere Hunde verteilt wurde. Welche Qualen waren das! Ein langsamer und grausamer Todeskampf.

Wie ich so in Gedanken versunken dastehe, traue ich meinen Augen nicht: Im Matsch vor meinen Füßen liegt eine Injektionsflasche und will mir sagen: Ja, genau so schrecklich ist es gewesen (Über den unversehrten Zustand des Fläschchens bin ich bis heute sehr überrascht und frage mich: Gehören die Giftampullen auch heute noch zur gängigen Praxis?)

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Für die Hündinnen mit ihren Jungen hatte man spezielle Boxen dicht am Zaun reserviert. Wir fanden ein Junges außerhalb des Zaunes - tot und erfroren. War das Junge durch den Zaun geschlüpft und hatte nicht mehr den Weg zurück gefunden?

Mich beschäftigte diese Frage lange und an meinem letzten Tag im Lager packte ich kurzentschlossen zu: Eine Schaufel und eine Ladung Kies sollten solche "Unfälle" in Zukunft verhindern - zusammen mit einem Angestellten des Lagers füllte ich kurzerhand die Löcher zwischen Zaun und Boden.

Beim Ausmisten der Boxen rannten plätzlich Ratten umher. Sie hatten sich unterhalb der Palette ein Lager gebaut und wären von unserer Säuberungsaktion aufgeschreckt worden. Unter der Palette fanden wir ein weiteres totes Hundebaby, das wohl am Abend zuvor durch die breiten Palettenschlitze gefallen und erfroren war.

Totes Welpe

Wir hatten bei unseren Spendensammlungen Plastikwannen bekommen, die uns nun gute Hilfe leisten konnten: Wir stellten die Wannen auf die Paletten und die Babys mit Muttis setzten sich glücklich hinein. Nun sollte kein Junges mehr durch die Palettenschlitze fallen können.

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Als wir die mitgebrachten Hundehütten aufbauten, zeigten sich alle Hunde neugierig - liefen aufgeregt zwischen unseren Beinen herum. Sobald die Hütten im Gehege standen, nahmen die Hunde sie in Beschlag und mir fiel auf, dass bis zum letzten Tag unseres Besuchs, immer dieselben Hunde in den Häuschen lagen - als wollten sie sagen: Die gehören nun uns.

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Dann waren die Fütterungen: Für 40 Hunde standen drei Kilo Trockenfutter zur Verfügung. Auf vier große Kübel verteilt mischte man das Futter mit verschimmeltem, steinhartem Brot, und übergoss das ganze mit warmem Wasser.

Am zweiten Tag brachten wir mehrere Säcke Trockenfutter mit und halfen es zu verteilen. Wir wiesen das Personal vor Ort auf die enorme Wichtigkeit ausreichender Wassermengen beim Füttern von Trockenfutter hin, da sonst das Futter im Magen nicht quellen kann - stattdessen die Hunde Schmerzen bekommen.

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Ein Schäferhund war in einem schrecklichen Zustand: Die Hinterläufe offen und deformiert, das Fell gänzlich verfilzt. Um die Augen hatte er große vereiterte Ränder. Wir planten ihn auf unserer Rückreise mitzunehmen und ihn in eine Tierklinik nach Belgrad zu bringen. Doch als wir ins Lager kamen, um ihn abzuholen, lag er tot in seiner Box.

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Tag Drei

Am dritten Tag kam eine Delegation von ca. 6 Tierärzten, chipte und impfte die Hunde. Man sagte uns, das chipen sei notwendig, da viele Hunde aus dem Lager verschwunden seien - Ich fragte mich: Erst seit wenigen Tagen?

Man erzählte mir, einige Tierärzte, die ins Lager kamen, seien grob und gewalttätig im Umgang mit den Hunden gewesen. Gerade die Tierärzte, dachte ich mir.

Kurz danach brachten Polizei und Hundefänger einen Pitbull, der für Hundekämpfe abgerichtet war. Sie erzählten, sie hätten ihn aus einer illegalen Veranstaltung geholt. Die Verstörung des Hundes schien so weit fortgeschritten, dass er auch auf Menschen und selbst auf Autos aggressiv reagierte und sie anfiel.

Am Abend des ersten Tages erzählte uns eine ehrenamtliche Tierschützerin von einer Frau, die dringend Unterstützung für Ihre 17 bei sich aufgenommenen Hunde benötigte. Wir planten, am nächsten Tag zu ihr fahren.

Das Bild, das sich uns dort bot, war herzlich gemeint, doch trostlos: Eisige Holzhütten, wenig Stroh, nichts Weiches oder Warmes darin. Die alten Näpfe leer, das Wasser gefroren. Die Hunde waren jeweils an einer ein Meter langen Kette angebunden. Da sahen wir "Knochi" - einen kleinen abgemagerter Hund. Die Frau erzählte uns, der Hund gehöre ihrem Nachbarn, der ihn weder füttere, noch sich um ihn kümmere. Sollte der Hund es wagen, sich durch den Zaun schlüpfend zur ihr zu begeben, und der Besitzer merkt dies, stehen Prügel für den Hund auf dem Plan. Sie bat uns, Knochi mitzunehmen, da er sonst eingehen würde. Kurzerhand packten wir ihn in unseren Wagen und sahen besagten Nachbarn am Straßenrand stehen. Wir starteten den Wagen und fuhren los. Als wir an ihm vorbeikamen, winkten wir ihm freundlich zu. Der Nachbar winkte freundlich zurück. Knochi saß zu unseren Füßen und wedelte mit dem Schwanz …

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Bei unserer Rückreise nach Deutschland brachten wir Knochi in eine Pflegestation nach Belgrad. Im Februar wird er nach Deutschland gebracht und in gute Hände vermittelt.

Knochi war aber nicht der einzige Hund, den wir aus dem Garten mitnahmen. Mery, eine schwarze dünne Hündin, deren Öhrchen man noch ansieht, dass sie von Ratten angebissen wurden, nahmen wir ebenfall mit. Mancher mag sie wohl nicht für einen hübschen Hund halten, wir aber sehen in ihr eine kleine Prinzessin.

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Allmählich häuften sich die Fellnasen in der Notunterkunft, die wir für unsere eingesammelten Tiere zur Verfügung gestellt bekommen hatten. Morgens und abends war Fütterung und Spielen angesagt. Bereits 6 Hunde hatte ich nun eingesammelt und die Kritik an meiner "Sammelleidenschaft" wollte nicht abbrechen.

Eine Fahrt zum Steinbruch nimmt einen seltsamen Verlauf

Unsere Arbeiten im Lager schritten voran. Es galt noch, die Zaunstangen fest im Boden zu verankern. P und ich machten uns daher auf den Weg zum Kieswerk, um das dafür nötige Material zu besorgen. Während der Fahrt erzählte mir P von einigen Welpen, die sich im Kieswerk befänden und in einem schlechten Zustand seien. Im Kieswerk angekommen, fanden wir die beiden jungen Hunde zwischen rostigen Eisenstangen, alten Autoreifen und scharfkantigem Schrott.

Das Kieswerk von Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Zuerst legten wir den Kleinen Decken unter - der Versuch, ihnen ein Nest zu bereiten. Aber wir merken schnell, dass wir damit das Problem nicht lösen würden: Der eine Kleine schwankte, der andere hatte sich in den scharfkantigen Schrottteilen verfangen. Kurz entschlossen, sammelte ich sie in einen Karton und brachte Sie in unseren Wagen.

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Da sich auf dem Gelände des Kieswerks noch weitere Hunde aufhielten - darunter auch einige jüngere - trugen wir die verbliebenen Säcke Futter ins Büro.

Jetzt schien die Kritik an meiner "Sammelleidenschaft" ihren Höhepunkt zu erreichen - doch zum Glück war dies unsere letzte Nacht. Meine beiden "Schrottplatzbabys" wurden während der Nacht einige male gefüttert und schliefen schließlich glücklich am warmen Ofen ein. (Danke M.!)

Die Heimreise steht an

Als wir zu unserer Heimreise aufbrachen, war mein Herz schwer wie Blei. Mir war klar, ich würde viele dieser Fellnasen nicht mehr sehen - jedenfalls nicht in diesem Leben.

Es ist zum Verzweifeln! Ich habe sehr geweint, als wir uns verabschiedeten, ich sah: Alles würde sich rot färben.

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo
Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Wie ich kurz nach unserer Heimkehr erfuhr, hatte man kurz nachdem wir nach Hause aufgebrochen waren, die Trennung der Hunde wieder aufgehoben. Die Trennung sollte ja Beißereien und Streitigkeiten zwischen den stärkeren und schwächeren Hunden vermeiden. Das war nun wieder hinfällig: Die kleineren Hunde wurden wieder zu den größeren ins Gehege gesteckt. Bereits nach kurzer Zeit lagen wieder tote Hunde im Gehege.

Den für mich wichtigsten Punkt konnte ich nicht erledigen: Das Kastrieren und Sterilisieren der Tiere. Ich konnte es nicht glauben: Kein Rüde war kastriert, keine Hündin sterilisiert. Stattdessen gab es sogar trächtige Hündinnen! Mir war klar - so bekommt man die Situation nicht in den Griff! Was hilft hier Futter, was hilft hier Kies? Natürlich braucht man Futter, aber die unkontrollierte Vermehrung und die Aggression unter den Hunden - auch unter den Hündinnen! - lassen sich nur durch gezielte Kastration und Sterilisation in den Griff bekommen. Das ist das A und O im Auslandstierschutz!

Hier muss konsequent durchgegriffen werden - die Hunde gehören schleunigst fachgerecht kastriert und sterilisiert - eine guten Tierarzt zu finden, gleicht der Suche einer Nadel im Heuhaufen - aber man kann fündig werden! So schnell wie möglich sollten hier Tierärzte im Einsatz eine Sonderschicht einlegen, das wäre ein Segen. Wir müssen uns alle zusammentun, um zu helfen. Wir werden die Tierärzte im Einsatz informieren und versuchen etwas zu arrangieren. Das wäre ein glücklicher Anfang für die Hunde im Lager.

Ganz glücklich sind wir immer über die vielen Sach- und Futterspenden, sowie über die vielen privaten Spenden, die wir erhalten. Ein großes Dankeschön an das Tierkörble in Backnang, den ReDiRoma Verlag und die viele, vielen privaten Spender! Ohne Euch geht es nicht!

Hunde hinter einem hohen Drahtzaun in Smederevo

Von den Spendengeldern konnten wir u. a. fünf geräumige Hundehütten, eine große Zahl an Decken, sowie einige Ladungen Kies kaufen. Die Frau mit den 17 Hunden konnten wir mit einigen Ballen Stroh und mit einem Teil der mitgebrachten Futterspenden unterstützen.

Nochmals: Vielen Dank an alle, die uns unterstützen!

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